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Goldschmiedekunst

  


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Im 18. Jahrhundert wurden Zahlungsmittel und Schmuckgegenstände aus Metall im Allgemeinen in 6 unterschiedlichen Formen geschmückt. Diese sind hauptsächlich Treiben, Niello, Şebeke, Hatemkalık und Minaçılık.
Das Treiben ist in der Goldschmiedekunst weit verbreitet. Im 8. Jahrhundert wurden Zahlungsmittel, Waffen, Schmuckgegenstände mit dieser Technik hergestellt.
Das Niello spielt bei der Entwicklung der Goldschmiedekunst in Aserbaidschan eine wichtige Rolle. Die schwierigste Form hierbei ist das „flächige Niello“. Diese Kunstart war vor allem in Tebrisi, Nahcewan und verbreitet. Bei dieser Kunstart ließ man eine farbige Flüssigkeit in eine Gravur fließen.
In der Technik „Karasavad“ wird im Allgemeinen Silber bearbeitet, denn Silber ist auf schwarzem Untergrund dezenter zu erkennen und die weißen Umrisse besser zu erkennen. Auf bearbeitetem Untergrund wird das Bild aufgezeichnet und die Umrisse mit schwarzem Material bemalt. Mit dieser Methode wurden vorwiegend  Schmuckstücke (Gürtel, Dolch, Pistole, Munitionsbehälter) verziert. 
Die Kunst des „Hatemkarlık“ ist eine der umfangreichsten Kunstarten der Goldschmiedekunst in Aserbaidschan. Um verschiedene Gegenstände wie Dolch, Schwert zu verzieren, wurde die betreffende Stelle gelocht, dann dieser Bereich mit Nägeln aus Silber u. a. bunten Nägeln aus Metall gefüllt. Danach wurde die Oberfläche poliert und eine wunderschöne Mosaik erhalten. Das schwierigste bei dieser Kunst ist das Aufbringen von Schrift und Zeichnungen. 



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