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H. Natevan

  


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Hurşid Banu Natevan war eine Herrscherin in Aserbaidschan. Sie ist die Tochter von Khan Mehdikulu Cavanşir, dem letzten Herrscher von Karabagh und die Enkelin von Khan İbrahim Halil. Sie ist mütterlicherseits von der Abkommenschaft des Khan Cevat, des Herrschers von Gence. Ihre Mutter Bedircahan Beyim ist die Tochter von Uğurlu Beg, dem Enkel von Khan Ziya. Sie war das einzige Kind der Familie Hurşud Banu und zugleich die letzte Erbin der Khane von Karabagh, weshalb ihr im Palast der Name “Dürr-i Yekta” (die letzte Perle) verliehen wurde. Unter dem Volk wurde sie als “Tochter des Khans” bezeichnet.
Hurşid Banu Natevan war eine begabte Frau. Sie hinterließ tiefe Spuren im kulturellen und sozialen Leben von Aserbaidschan.
Hurşid Banu Natevan war nicht nur in Aserbaidschan, sondern im ganzen Kaukasus als wohltätige Frau bekannt. Sie half den Armen, brachte das Wasser nach Şusa. Der Brunne, den H. Natevan erbauen ließ, ist als “Tochter des Khans” bekannt.
Die Tochter des Khans berücksichtigte die Erfordernisse der Dichter und ließ in Şuşa das Meclisi-Üns (Parlament der Freundschaft) gründen. Die Kosten hierfür und die Ausgaben übernahm sie selbst. Zu dieser Zeit wählte Hurşid Banu (sie trug den Namen ihrer Großmutter. Sie war die Schwester von Gacar, des Sohnes des Khan Cevat aus Genceli) die Bezeichnung “Natevan”, also Waise, Bedürftige.
Neben Dichtern aus Karabagh, die in das „Parlament der Freundschaft“ einzogen, waren auch berühmte Sänger und Musiker vertreten.
Die Tätigkeiten von Natevan sind nicht nur mit Gedichten beschränkt. Sie interessierte sich auch mit der Malerei. Natevan hat auch sehr schöne handarbeiten, unterschiedliche Stickereien zustande gebracht. Ihre Stickereien sind im Buch Gül Defteri (1886) zu sehen.



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