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Volksaufstände

  


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Die ersten Aufstände gegen das Kalifat sind in der Geschichte als die Hurremi-Bewegung bekannt. Diese Bewegung fand drei Mal in den Jahren 778, 808 und 816 statt. Die unter der Führung von Babek stattgefundene dritte Auseinandersetzung dauerte mehr als 3 Jahre an. Dieser Aufstand spielte bei der Auflösung des Kalifats eine entsprechende Rolle.

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1231 begann gegen unter der Führung von Bender gegen Harezmşah Celaleddin ein Volksaufstand. Die Harezm-Garnison der Stadt wurde zerstört. Celaleddin konnte den Aufstand nur mit Mühe niederschlagen. Ungefähr 30 Personen der führenden Aufständischen wurden hingerichtet. Bender wurde in Stücke geschnitten.

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1231 nahmen in Aserbaidschan die Aufstände gegen Celaleddin in den Städten Tebriz, Hoy, Merend, Nachitschewan und weiteren Städten größere Ausmaße an.

Gegen Ende des 14. Jahrhunderts weitete sich der Aufstand der Hurifi in Aserbaidschan gegen die Herrschaft der Timuri aus. Die Hurufi haben eine verwandtschaftliche Beziehung zu den Mezdeki, Hürremi und Ahi.

Im Dorf Sofi im Südosten der Stadt Maku begann im Sommer 1484 ein Aufstand gegen die Herrschaft der Aq Qoyunlu. Der Aufstand weitete sich auf die Dörfer Muhur, Garazalı, Arpalıg, İnciler, Garabulag, Kosalar, Melikli, Danabulag aus, dşe von Topal Ahmed aus der Sipper der Karakoyunlu geführt wurden. Die Scheichs der Sippe Safevi haben sogar diese Aufstände als Widerstand gegen die Aq Qoyunlu verwendet. Die Gespräche zwischen den Parteien führten zu keinem Ergebnis. Yakup von den Aq Qoyunlu sandte eine größere Streitmacht nach Maku, um die Aufstände niederzuschlagen. Im April 1484 kamen in der Nähe von Karabulag schwere blutige Auseinandersetzungen zustande. Die Aufrührer wurden besiegt und Topal Ahmed getötet.

Elgas Mirze begann mit dem Vertrauen an die Angehörigen des Şirvan-Stammes im Jahr 1547 einen Aufstand gegen die Herrschaft der Safevi. Trotz der Unterstützung des Khans von Krim wurde Elgas Mirze besiegt. Er flüchtete daraufhin nach Istanbul.

Unter der Führung von Burhan Mirze, säpter von Mehrab wurde zwischen 1547 und 1549 ein Aufstand gegen die Safevi begonnen. Zweck des Aufstandes war die erneute Gründung des Şirvanşah-Staates, doch dieser Aufstand wurde erbarmungslos niedergeschlagen.

1571 begann in Tebriz ein Auftsand gegen die feudalistische Ordnung. Die Stadt wurde zwei Jahre lang von den Aufrührern kontrolliert. 1573 konnte die Armee von Tehmasib I. mit Mühe unterdrückt werden. Mehr als einhundertsechzig Aufständische wurden auf dem Marktplatz hingerichtet.

In den 90er Jahren des 16. Jahrhunderts expandierte in Ostanatolien die Bewegung der Celairi. Anfang des 17. Jahrhunderts griff diese Bewegung auch nach Aserbaidschan und die Nachbarstaaten über. Die Celairli bestanden aus Bauern aus Aserbaidschan und türkischer und iranischer Emigranten. Der Scheich Abbas I. hat am Anfang bei den Kämpfen gegen die Osmanen die Celairler unterstützt. Als die unter der Führung des Scheichs stehenden Celayiri die erhofften Vorteile nicht erfuhren, haben die meisten 1610 das Safevi-Land verlassen.

Unter der Führung des als „Deli Melik“ bekannte Melik Piri in Şirvan begann zwischen 1615 und 1616 ein Aufstand gegen die Safevi. Die Aufständischen haben sich in kürzester Zeit in der Nähe von Gence mit dem Staat Dengi vereinigt, den Herrscher von Gence, Mehemmed Han Ziyadoğlu Gacar getötet, Zusammenarbeit mit den georgischen Aufständischen gemacht. Als gehört wurde, dass sich der Aufstand ausbreitet, schickte Scheich Abbas I. eine große Armee auf diese los. Auch wenn der Scheich versuchte, Deli Melik gefangen zu nehmen, versteckte er sich in Dağıstan.

1625 breitete sich in Karabagh, İrevan und den Gebieten der Osmanen die Mıhlı Baba-Bewegung. Mıhlı Babai vertrauend auf die Unterstützung des Herrschers von Karabagh, Khan Davu, hat mit dem Volk gegen fie feudalistische Ordnung und die Geistigen Klassen gekämpft.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurden in unterschiedlichen Regionen von Nordaserbaidschan, 1707 in Car und Balaken, zwischen 1709-1711 in Car, 1709 und 1711 in Tebriz, zwischen 1709 und 1715 in Soucubulağı und Muğan gegen die Führung der Safevi einen Aufstand organisiert. Der größte dieser Aufstände begann zwischen 1720 und 1721 unter der Führung von Hacı Davud. Der Aufstand umfasste Nordaserbaidschan und Dagestan.

1734 organisierte das Volk des Dorfes Bilecik in Şeki einen Aufstand. Diesem Aufstand schlossen sich auch die Bauern der Dörfer Cenik und Tala an. Die Bauern haben die Einheiten in Safevi angegriffen. Im Februar 1735 hat Kahn Nadir eine große Armee entsandt, um diese zu bestrafen. Schließlich wurden 160 Personen aus den Dörfern Car und Tala gefangen genommen.

1738 begann gegen Scheich Nadir ein Aufstand in Car. Auch wenn Khan İbrahim, der Bruder des Scheichs den Aufstand niederschlagen wollte, konnte er nicht erfolgreich werden. Die Aufständischen haben diese Einheiten zerschmettert und Khan İbrahim getötet. Der Aufstand wurde 1741 niedergeschlagen.

1743 haben neben den Fürsten von Safevi auch die Staaten Sam Mirze I. und II. in Şirvan gegen den Afşar-Staat aufgelehnt. Dieser Aufstand wurde erfolgreich, wurde jedoch von den Einheiten von Scheich Nadir Şahın niedergeschlagen.

1743 begann unter der Führung von Hacı Çelebi ein Aufstand in Şeki. Die Aufständischen, die sich in der Burg „Gelesen-Göresen“ verschanzt hatten, kämpften 3 Jahre lang gegen Scheich Nadir. Scheich Nadir, der der Unterdrückung des Aufstandes große Bedeutung beimaß, marschierte mit seinen Einheiten in Şeki ein. In einem der Kriege wurde der Scheich fast getötet. Da der Proviant alle war, musste sich Hacı Çelebi dem Scheich ergeben.

1826 begann in Gence gegen die Zarenherrschaft ein Aufstand, doch die Zarenherrschaft schlug den Aufstand erbarmungslos nieder.

1830 begann das Volk in Car-Balaken gegen die Unterdrückung einen Aufstand. Zwischen den Aufständischen und der Armee des Zaren gab es heftige Kämpfe. Der Aufstand wurde schließlich erbarmungslos niedergeschlagen.

1837 begann in Guba unter der Führung von Hacı Mehemmed und Yareli ein Aufstand. Dem Aufstand schlossen sich mehr als 12 Tausend Menschen an. Der Zar schickte seine mit Geschützen bewaffnete Armee auf die Aufständischen los, um den Aufstand niederzuschlagen. Schließlich konnte der Aufstand von Guba niedergeschlagen werden. Hacı Mehemmed wurde hingerichtet, Yareli konnte entkommen.

1838 begann in Şeki ein Aufstand, um erneut ein Khanat aufzustellen. Der Aufstand wurde von Meşedi Mehemmed, dem Sohn des Khans Selim geführt. Die Aufständischen haben mithilfe der Dağıstanlı-Stammes die Stadt eingenommen, doch die russischen Streitkräfte konnten den Aufstand in Şeki niederschlagen.

Zwischen 1848 und 1852 haben die Babi in Aserbaidschan einen Aufstand gegen die Scheichregierung begonnen. Diesem Aufstand haben sich mehr als 15 Tausend Babi angeschlossen. Der Scheich konnte diesen Aufstand nur mit Not unterdrücken.

Am Ende des 19. Jahrhunderts begann in Nordaserbaidschan eine neue Bewegung, wonach Flüchtlinge in Schutz genommen wurden. Bei dieser Bewegung rächte sich das Volk an dem Zaren, indem das Volk die Flüchtlinge versteckte. In Nordaserbaidschan machten sich so die Flüchtlinge Kaçak Kerem, Kaçak Nebi, Tanrıverdi Allahgulu, Deli Ali, Genber, Süleyman, Murtuza u. a. einen Namen.

Am 13. Dezember 1904 haben die Arbeiter in Baku beschlossen zu streiken. Sie verlangten, dass ihre wirtschaftlichen Umstände verbessert würden. Die Regierung aht am 30. Dezember einen Vertrag mit der Bezeichnung „Mazut-Grundgesetz“ unterzeichnet. Am 31. Dezember wurde der Streik erfolgreich beendet.

In der Nacht des 25. Mais zum 26. im Jahr 1920 begann in Gence ein Aufstand gegen die Bolschewisten. Die Zahl der Aufständischen betrug fast 10 Tausend. Die 11. Rote Armee schlug diesen Aufstand am 31. Mai erbarmungslos nieder. Nach Strafverfahren wurden mehr als 13 Tausend getötet..

Im Sommer 1920 begann ein großer Teil der aserbaidschanischen Armee mit 6 Tausend Mann einen Aufstand gegen die bolschewistische Regierung. Am 10. Juni begann die 11. Rote Armee Operationen gegen diese Soldaten. Die Einheiten der Roten Armee haben am 10. Ağdam, am 14. Hankendi und Şuşan eingenommen. Die Armee von Aserbaidschan zogen sich aus Richtung Cebrail zurück und verließen das Land.

Am 5. Mai 1920 begann in Zakatala ein Aufstand. Der Führer der Aufstände wurde einer der Führer der Demokratischen Republik von Kars, Ahmet Beg Hafız Efendi.

Der Aufstand breitete sich auch in Gahı aus. Diese Bewegung wurde am 18. Juni durch die Rote Armee niedergeschlagen.



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