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Boden

  


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Bei der Beschaffenheit der Erdoberfläche in Aserbaidschan sind Relief und Klima wichtige Faktoren. Unter diesen Einflüssen werden die Erden in vertikalen Zonen gesetzt. In Aserbaidschan gibt es 25 Erdtypen und diese haben wiederum 60 Halbarten. 
In Aserbaidschan gibt es die kastanienfarbene Erde (grau-braun) zwischen 400 und 800 Meter Höhe. Hierbei liegt das Gehalt an Humus bei 2,5-3,5 Prozent. Diese Erden sind auf dien Gross- und Kleinkauskaus-Gebirgen, in Gence-Gazak, Mil-Karabach Ebenen, in Acınohur und Ceylançöl Tiefgebirgen bis auf 600 Meter, in Nachitschewan auf über 1000 Meter verbreitet.  Von unten nach oben werden die hellkastanien, kastanien und dunkelkastanienfarbenen Erden abwechselnd gereiht.  Auf den Ebenen vom Grosskaukasus, Kleinkaukasus, Gence-Gazak und Mil-Karabach sind hellkastanienfarbene Erden, in Acınohur hingegen vielmehr dunkelkastanienfarbene zu sehen. 
Auf den Bergen auf  700-2000 Meter Höhe sind Berg-Eiche Erden verbreitet. In flacheren Landschaften, teilweise in trockenen Flächen sind braune Berg-Eiche-Erde verbreitet. Auf diesen Landschaften mit lichten Wäldern und Sträuchern ist der Gehalt an Humus 5,7 Prozent. Auf höheren Län können gonur Berg-Eiche Erden begegnet werden. In Haselnuss- und Erlenwäldern erreicht der Humus 5,6 Prozent. Da es in der Provinz Lenkeran viel regnet, sind die Berg-Eiche Erden weit verbreitet. Da es in Nachitschewan eine trockenes Klima herrscht, gibt es diese Art von Erde nicht. 
In Aserbaidschan gibt es im Südosten von Grosskaukasus sowie nördlich von Gebirgsketten Karabch und Murov-Berg, Berg-Land-Erden. In diesen Erden erreicht der Humusgehalt 6-6,5 Prozent. In den unteren Teilen des Talis-Berges und in Lenkeran Tälern gibt es gelbe und rote Erden. Mit einem Humusgehalt von 8-12 Prozent, sind diese Erden auch reich an Eisenrost. Alazan-Eğriçay Flussbett, Samur-Deveçi Tal und Schollar- Flachebenen sind mit Gras-Eicheerden bedeckt. An den nördlichen Abhängen von Talis Bergen gibt es alluvial-Gras Erden. An den Küsten vom Kızılağaç-Golf sowie am Kura-Fluss und Baş Schirvan Kolleter entlang sind Sumpferden verbreitet. 
Erdreich 
Zum Erdreich gehören in der Landwirtschaft und mit Wald bedeckte Erdböden an. In Aserbaidschan werden 4427 Tausend Hektar Erdbodenfläche in der Landwirtschaft genutzt. Diese bilden mit den in der Landwirtschaft nicht genutzten Erdböen, Sumpfgebiete, bergige Landflächen sowie andere Erdbodenflächen den Erdreichfonds des Landes. Der Erdbodenreichfonds des Aserbaidschans beträgt 8614,5 Tausend Hektar, davon werden zu 77 Prozent genutzt. Von den für landwirtschaftliche Zwecke genutzten Erdbodenflächen werden 44 Prozent bebaut und mit Pflug aufgespriesst, 4 Prozent seit vielen Jahern bebaut, 26 Prozent gesät. Im Land betragen die Ackerflächen 1464 Tausend Hektar. Die in der Landwirtschaft nicht genutzten Erdbodenflächen machen 40 Prozent des Fonds aus. Davon sind 13 Prozent private Erdbodenflächen, 12,1 Prozent Wälder, 2,7 Prozent Buschwerk, 0,8 Prozent Sumpfgebiete, 3,6 Wassergebiete, 31,6 andere Erdbodenflächen (Strassen, Dörfer und Städte). In Aserbaidschan fallen pro-Kopf 1,08 Hektar Erdbondenfonds, 0,2 Hektar Ackerfläche sowie 0,6 Hektar ausgelegte Erdbodenflächen zu. 

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