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Normen und Stile der Aserbaidschanischen Literatursprache

  


Einer der Eigenschaften de Literatursprache sind bestimmte Normen. Moderne Aserbaidschanische Literatursprache ist eine der meist entwickelten Weltsprachen, die festgelegte und nichtveränderbare Normen hat. Diese Normen sind Produkte der geschichtlichen Entwicklung.
Innere Aufbau der Sprache wird anhand von ihrem Klangbestand (Phonetik), Lexik (Wörterbestand) und Grammatik formiert. Normen der Literatursprache entsprechen dem Folgenden:
1) Phonetische Normen
2) Lexikalische Normen
3) Grammatische Normen

Selbst die phonetischen Normen werden in zwei Teile eingeteilt:
a) Orthoepische Norm
b) Orthographische Norm
Orthographische und orthoepische Normen sind auf der Basis von phonetischen und grammatischen (Morphologie) Normen der Sprache geschaffen. Die Zugehörigkeit der Aserbaidschanischen Sprache zu den agglutinierenden Sprachen bestimmt den Charakter und Typologie ihrer literarischen Normen.  
Die ausgesprochene Variante eines Wortes heißt in der Literatursprache die orthoepische Norm. Diese Normen findet man in orthographischen Wörterbüchern.
Die schriftliche Variante eines Wortes heißt in der Literatursprache die orthographische Norm. Diese Normen werden von dem Staat (Ministerrat) festgelegt und spiegeln sich in orthographischen Wörterbüchern.

Lexikalische Normen
Der Bestand des Wörterbuchs der Aserbaidschanischen Sprache ist sehr reich. Wie auch in den anderen entwickelten Weltsprachen, bestimmen die nationalen Wörter die Qualität der lexikalischen Normen der Aserbaidschanischen Literatursprache. Eine lexikalische Norm voraussetzt gute Kenntnisse über die Bedeutung oder Bedeutungen des Wortes und seine richtige und passende Umsetzung. So, bekommen Wörter der Sprache bestimmte Bedeutungen als Ergebnis der geschichtlichen Entwicklung. Verwendung eines Wortes in nicht typischen, nichttraditionellen Sinne und Bedeutung oder dessen Eingabe in einen Text in einen nicht nützlichen Form ist ein Sprachdefekt. Falls ein Wort in einem für ihn nichttypischen Sinne verwendet und umgesetzt wird, heißt, dass ein Gedanke unverständlich sein wird. Auf dieser Art wird die lexikalische Norm gebrochen, d.h. die Forderungen der Sprachkultur werden nicht eingehalten.
In der Literatursprache werden keine umgangssprachlichen oder nicht höflichen Ausdrücke verwendet. 
Die lexikalische Norm fordert es, mit dialektischen, vulgären und barbarischen Wörtern vorsichtig zu sein. Falls diese Wörter keine Kunstzwecke haben, sind sie nach Normen der Literatursprache verboten.
Neben der richtigen Wortverwendung, gehört passende Wortwiedergabe und emotionale Umsetzung ebenfalls zu den Forderungen der lexikalischen Norm.

Grammatische Normen
Grammatische Normen der modernen Aserbaidschanischen Literatursprache basieren sich auf dem Prinzip der Agglutination der internationalen Sprache und geben ihre grammatische Struktur wieder.
Grammatische Normen  fordern einen richtigen Aufbau der Verbindungen zwischen Wörtern und Sätzen, d.h. sie bringen  sie in Ordnung.
Grammatische Normen der modernen Literatursprache können folgendermaßen gruppiert werden:
1) Den Substantiven wird zuerst Plural, dann Kategorie der Zugehörigkeit, Kasus usw. hinzugefügt: kənd - lər - imiz – in
2) Substantive, die mit einer bekannten Anzahl von Zahlen bestimmt werden können, werden im Singular verwendet. 
3) Zu den Wortwurzeln wird zuerst Akkusativ, danach die Art, die Form und erst dann die Personenaffixe (Kategorien der Prädikate) hinzugefügt: qal - dı - ril - ma - lı - dır; döy - üş -  çü - lər - imiz - in – dir
4) Zwischen den Subjekt und Prädikat wird im Bezug auf Personen teilweise Kongruenz erwartet: Sən azərbaycanlısan. Onlar türkdürlər.

Aserbaidschanische Sprache hat ein System der funktionalen Stile. Die Stile sind folgende:
1. Dichterstil
Die Sprache der Literaturwerke (Poesie, Prosa, Dramaturgie). Die Haupteigenschaften sind Bildlichkeit und Emotionalität. Im Laufe der Jahrtausende hat sich die Aserbaidschanische Sprache als Sprache der Poesie entwickelt. Auf dieser Weise ist der Dichterstil der Literatursprache dank ihrer Antike, Vollständigkeit und führende Positionen im Laufe der Geschichte ausgewählt worden.  
2. Pressestil
Die Sprache der Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernseher und Meetings, d.h. die Sprache, die in verschiedenen Versammlungen benutzt wird. Die Haupteigenschaft ist die Klarheit der Sprache und Massenverständnis. Die Entstehung des Pressestils hat mit der Zeitung „Ekintschi“ angefangen (Gründung der Nationalpresse) und wurde weiterentwickelt.   
3. Wissenschaftsstil
Die Sprache der wissenschaftlichen Werke, der Lehrbücher, Monografien. Die Haupteigenschaften sind: Logik, Folgerichtigkeit und wissenschaftliche Terminologie. Da die Aserbaidschanischen Wissenschaftler ihre Werke meistens in internationalen Sprachen geschrieben haben, haben sie als Ergebnis keine großen Möglichkeiten auf der wissenschaftlichen, künstlerischen und publizistischen Welt erworben.   
4. Behördenstil
Die Sprache der offiziellen und Geschäftsdokumenten. Die Haupteigenschaft ist die Nutzung von Standarddokumenten. In seiner Entwicklung ist der Behördenstil im Vergleich zu den anderen funktionalen Stilen zurückgeblieben. Das war damit verbunden, dass dieser Stil von den Traditionen des Staatswesens abhängig war. Zum Beispiel, in Zusammenhang mit der Entstehung des Staatswesens Aserbaidschans im 16. Jahrhundert in der Epoche des Schahs Ismail Hatayi wurden mehr oder weniger vollständige Dokumentenbeispiele. Dokumentation der Sowjetischen Periode wurde eher  in der Russischen Sprache geführt. Als Ergebnis blieb der Behördenstil in seiner Entwicklung zurück. Die Gründung des unabhängigen Aserbaidschanischen Staates hat die Bedingungen zur Entwicklung und Verstärkung des Stils geschaffen. 
5. Alltagsstil
Die Sprache der Alltagskommunikation. Die Haupteigenschaft ist Freiheit und Natürlichkeit der Sprache. In der Literatursprache sind die Alltagssprache und der Alltagsstil die existierende Umgangssprache. In antiken Zeiten war die heutige Umgangssprache die Sprache der Volksunterhaltung. 




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