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Metallhandwerk im Aserbaidschan

  


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Aus den alten Zeiten an werte nutzbare Ausgrabungen reicher Boden vom Aserbaidschan  hat große Möglichkeiten für die Entwicklung der besonderen Künsten auf diesem Territorium  geschaffen. Albanischer Historik aus 7. Jh. Moisey Kalankatuklu hat in seinem Werk die Information über naturelle Reichtümer und nützliche Ausgrabungen von Kaukasischen Albanien gegeben. Der Historiker hat über die Herstellung der verschiedenartigen hiesigen Metallarten benachrichtigt:   „Im durch dieses schöne Land fließenden Fluss Kura gibt es viele verschiedene Fischarten… In den Bergen baut man Gold, Silber, Kupfer und Gelb ab...“
Heute zeugen von dieser alten Zeit die aus den verschiedenen Territorien des Landes gefundene unikale Vorbilder.  Aus Nachitschewan, Mingetschewir, Gedebey, Gasach, Gandscha und anderen Orten gefundene Metallkunstwerke sind zirka 5000 Jahre alt.  Aus diesem Territorium gefundene Geschirre, Waffen und Schmucksachen sind nicht nur ein historischer Fakt, sondern auch die Information über  die Meisterschaft sie geschaffener Künstler gegebene werte Quelle.
Wichtige Etappe dieser Entwicklung ist mit dem Auffinden des Kupfers verbunden. Nach dem Auffinden des Kupfers  in der Kupferzeit im Aserbaidschan hat das Metall eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen, ökonomischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Urgesellschaft spielen begonnen.   Während der Ausgrabungen auf dem Territorium des Landes gefundene materiell-kulturelle Vorbilder zeigen, dass unsere Urahnen noch im 2. Jahrtausend v. u. Z. haben Geschirre, Dolche, Äxte, Gurte u. a. Schmucksachen der feinen Form hergestellt haben.  
In dieser Zeit aus der Bronze hergestellte Erzeugnisse trotz ihre genaue Ummantelung und manchmal originelle Forme sind am meisten ohne Schmücken gewesen. Unter den Denkmäler durch ihre originelle Forme und genaue Ummantelung kann man die aus dem Dorf Dolanlar vom Garabag gefundene zweiköpfige Maralfigure aus der Bronze nennen.  
Unter den Denkmälern aus der Bronze aus der alten Zeit eine der durch ihre Schönheit und Künstlichkeit vielbeachteten Werken sind die Gurte. Auf diesen aus Garabag, Gasach, Gadabey u. anderen Orten gefundenen Bronzengurten dargestellte zoomorphische Bilder und Ornamente bezaubern den Mensch.  Interessante ist das, dass den hier dargestellten Kleidung, Waffen und Haushaltssachen ähnliche in der Information vom griechischen Wissenschaftler Strabon (63-19 J. v. u. Z.) über kaukasische Bevölkerung vorkommen. In dieser Zeit im Süden vom Aserbaidschan hat die Metallbearbeitung  das Hochniveau erreicht.

Die aus Hasanli, Garatepe, Siviya und anderen Orten um den See Urmia herum, zirka 70 km weit von der Stadt Tabris gefundene seltene Kunstwerke sind nicht nur die aserbaidschanische Geschichte und Kunst beleuchtende bedeutungsvolle Materielle, sondern auch sehr werte Dokumente, die die Fragen der Entwicklungsprobleme der Kultur der alten Nahe und Mittelosten erklären können.  
In der Geschichte des Handwerks vom Aserbaidschan eine der reichsten Etappe ist Mittelalter.  Unter den in dieser Zeit hergestellten Haushaltssachen sind während der archäologischen Ausgrabungen aus Mingetschewir gefundene und zurzeit im Historischen Museum vom Aserbaidschan in Baku ausgestellte Geschirre  besonders interessant.  Unter diesen Geschirren zieht immer auf sich die Aufmerksamkeit der Teller aus dem Silber mit seinem feinen Ornament und schöne Forme.  
Zu unsere Nationalbräuche beachteten Haushaltssachen kann man irgendwann aus Dagestan gefundene und zurzeit im Museum Eremitage in Sankt Petersburg aufbewahrtes rundes Tablett aus Messing zählen. Nach den auf dem runden Tablett geprägten Blume-, Blüte-, Zweigbildern und ihre Gesamtkomposition, ihren Stileigentümlichkeiten zählt man diese originelle Kunstwerke zu 6.-7. Jh. Im Mittel des Tablett in einem großen Medaillon dargestellte Motiven des Nabati-Ornaments ziehen besonders auf sich die Aufmerksamkeit.  

Die aserbaidschanischen Handwerker haben in dieser Zeit aus dem Metall nicht nur die Haushaltssachen, sondern auch feine Schmucksachen hergestellt.  
Während der Ausgrabungen auf dem Flachland Mil, im Gabala, Mingetschewir, Nachitschewan und anderen Orten gefundene goldene, silberne Gurtteile, Ringen, Armbänder u. a. Sachen zeigen, dass die Juwelierarbeit sich im Aserbaidschan schon vor ersten Mittelalter sehr hoch entwickelt worden ist. In den kompliziertesten Stilen der Juwelierarbeit: mit Schebeke, Treiobarbeit, Zeichen u.a. ausgeschmückte diese Kunstvorbilder unterscheiden sich durch ihre originelle Forme und feine Ummantelung.
Interessant ist das, dass auf diesen Juweliervorbilder sich vorkommende Schmuckelemente, zum Beispiel Halbmond, fünfeckiger Stern und andere Motive bis zum unserer Zeit erhalten worden sind und von zeitgenössischen Künstler gemacht werden. 
Unter den in 11.-15. Jh. geschaffenen Kunstwerkvorbildern gefundene Metallwaren ziehen auf sich die Aufmerksamkeit.  Diese Vorbilder sind am meisten während der im Schutzgebiet Schirwanschahen Palast in Itscherischeher geführten archäologischen Ausgrabungen bekommen worden. Unter diesen Metallvorbildern unterscheidet sich besonders die Lampe aus der Bronze. 
Zu den zum Territorium des Bezirks Schirwan gehörten Denkmälern kann man aus dem Bezirk Guba gefundenen Messingsmangal von 13.-14. Jh. zurechnen. Höhe beträgt 30 cm, Fläche – 131 cm, Diametr-41 cm, dieser Messingsmangal in der Halbkugel-Forme zieht auf sich die Aufmerksamkeit durch seine originelle Forme und ornamentale Schmucke.  Die Schreiben auf den Mangal mitteilen, dass er vom Kupferschmied Ahmad Mahammad oglu gemacht worden ist.  Auf dem Gebiet der Metallbearbeitung in diesen Jahrhunderten rechnen den wichtigsten Zentren die Städte Beylagan, Gandscha, Nachitschewan und Tabris vom Aserbaidschan zu.
Während der archäologischen Ausgrabungen aus diesen Orten gefundene Kunstvorbilder bestätigen das noch einmal. Unter den dazu gehörten Kunstvorbildern sind besonders interessant die aus Beylagan (Oran-gala) gefundenen Menschen-, Vogelfiguren aus dem Messing und zurzeit in im Museum Louvre in Paris aufbewahrende Schöpfkelle aus dem Messing, die in 1190 Osman Salman oglu Nachitschewani gemacht hat. 

Aus den genannten Kunstwerken sieht man, dass in diesen Jahrhunderten im Haushaltsleben  benutzende meiste Metallwaren aus dem Messing gemacht worden ist. In 14.-15. Jh. Auf dem Bereich des Metallhandwerks hat die Stadt Tabris eine der ersten Plätze eingenommen. Noch in zweiten Hälfte 13. Jh. in Aserbaidschan angekommener berühmter Reisender aus Veneding Marko Polo teilt über die Gewaltigkeit der Stadt Tabris,  über ihre Bedeutung in der Entwicklung verschiedener Künste mit.  Zurzeit in meisten großen Museen der Welt werden die in diesen Jahrhunderten in Tabris geschaffene viele originelle Vorbilder der Metallkunstwerke ausgestellt. Daraus muss man besonders in 1319 von Yusif Ibn Ahmad Tabrisi gemachte und zurzeit in London im Museum Viktoria und Albert ausgestellte Schale und im Staatlichen Eremitage von Sankt Petersburg bewahrende Bronzenpfanne bemerken. 
Es gibt die Entwicklung der Metallkunst in dieser Zeit und dann in anderen Städten vom Aserbaidschan außen Tabris zeigende viele faktische Vorbilder.
Zurzeit in der Privatkollektion von Hararin wird originelle Istiralb aus dem Messing aus 15. Jh. aufbewahrt. Dieses in der Astronomiewissenschaft benutzende Gerät nach den auf ihm gemachten Bemerkungen hat in 1468 schirwanischer Meister Schukrullah Muchis hergestellt.    In seiner Zeit war dieses Istirlab ein hohes technisches Gerät und zieht für die Schmucken auf sich die Aufmerksamkeit.
In 16.-17. Jh. die Herstellung der Haushaltssachen, Waffen und Schmucksachen aus dem Metall ist sich in den Städten Tabris, Ardebil, Maraga, Nachitschewan, Gandscha, Schamachy und Baku entwickelt worden. In dieser Zeit ist die von aserbaidschanischen Künstlern hergestellte Waffen (Dolch, Schwert, Topus, Shild) und Panzerkleidung (Kopfbedeckung, Ellbogenschützer, Knieschützer u.a.) besonders weit verbreitet gewesen.  
In den russischen Quellen kommen oft in diesen Jahrhunderten in Schamachy hergestellte Waffennamen vor. In einer dieser Quellen teilt man über 8 Panzerkopfbedeckungen von Boris Godunov mit, die von den Künstlern von Schamachy gemacht worden sind.  
Zurzeit in der Rüstkammer vom Kreml aufbewahrendesr Schild aus 14. Jh. Zieht auf sich die Aufmerksamkeit besonders. Dieser sehr schöne Schild ist einer der Waffen, mit der russisches Zaren M.F.Romanov sich geschützt hat. 
Dann dieser Schild hat dem berühmten russischen Oberkommandierende F.I.Mstislavski gehört, und nach seinem Tod in 1622, ist für immer in den Staatsschatz der russischen Zaren übergegeben worden. Sein Diameter beträgt 50,8 cm, der Schild ist aus dem roten Stahl und ist mit Gold im Stil Chatamkarlyg ausgeschmückt worden.  
Muss man auch zwei interessante Werke bemerken, die in Aserbaidschan hergestellt worden ist und zu dieser Zeit gehören. Zwei daraus sind während des Krieges von der Aristokratie benutzende Kopfbedeckungen. Eine von ihnen wird in der Rüstkammer in Moskau, andere in Stanbul aufbewahrtet. Auf den zweiten Kopfbedeckung ist geschrieben worden, dass sie in 1528 für Schah Tahmasib hergestellt worden ist. 
Erste Panzerkopfbedeckung kommt zum ersten Mal in der Liste der aus Schamachy für russischen Zaren gebrachtenen Waffen vor. Dann dieser Helm als künstlicher Schild ist beim Fürst F.Mstislavski gewesen. 
Unter der Schmucken der Kopfbedeckung gibt es auch die Vorbilder der Chatatlyg-Kunst. Sie sind im Stirnteil der Kopfbedeckung, in einer großen Streife. Hier sind die Worten „zum Eren von allmächtigeren und gnädigen Allah“ geschrieben worden. 
In diesen Jahrhunderten im Aserbaidschan sind solche Orte gewesen, wo nicht nur ein oder zwei Straßen, sondern auch die meiste Bevölkerung mit der Kupferbearbeitung beschäftigt gewesen ist. Ein solcher Ort ist zum Chanat Schamachy gehörte Lahydsch gewesen.
In Lahydsch in dieser Zeit ist viele Haushaltssachen und Hausgeräte (Schöpfkelle, Satyl, Aftafa, Kupfertablett, Sarnidsch, Sarpus u.a.) hergestellt worden. In Lahydsch hergestellte Waren sind nach der Qualität und Quantität nicht schlechter als die in den zentralen Städten hergestellten Waren. In 18. Jh. hat die Stadt Scheki eine der wichtigsten Plätze nach der Herstellung der Schmuckwaren, Hausgeräten aus dem Kupfer eingenommen.  In diesen Jahrhunderten die von aserbaidschanischen Frauen meist angelegte Schmuckwaren sind die Halsschmucken gewesen.    Das sind: Sinaband, Bogazalty, Tschetshik, Garabatdag u.a.
Die dichte Verbindung der Juwelierwaren mit den vorherigen Bräuchen bestätigen besonders die in dieser Zeit gemachte Frauen- und Männergürtel. Muss man bemerken, dass, überhaupt, Gürtel in Vergangenheit ein untrennbares Teil der Männer- und Frauenkleidungen ist gewesen.     Die Untersuchungen zeigen, dass in der Vergangenheit nach dem Gürtel man die Dienststellung, den Reichtum, die Religionsangehörigkeit, die Nationalität und auch den Alter erfahren gekonnt hat.  In 18. Jh. Im Aserbaidschan haben den Gürtel wie die Männer, so auch die Frauen getragen. Ach dm Brauch die Frauen haben den breiten Gürtel, die Männer - engen getragen. 

In diesen Jahrhunderten sind aus den Kupfer-, Silber-, Goldteilen mit Figuren und Schmucken gemacht. Der schönste Teil von ihnen ist die Schnalle. Die Schnallen gewöhnlich sind aus den mit Schebeke, Bilder, Edelsteinen ausgeschmückten viereckigen Metallteilen bestanden. In den meisten Fällen, bei den Frauen in hinteren Teil sind in 23 Reihen gold-silberne Münzen oder rautenförmige, Buta-förmige Ausschmückungen, und bei den Männern auf dem bis zum Rock verlangten Teil verschiedene Riemen gewesen. 
In 16. Jh. in Aserbaidschan aus Metall hergestellte Haushaltssachen, Waffen, Juwelierwaren sind am meisten nach 6 technischen Weisen ausgeschmückt worden. Das sind: Prägung, Treibarbeit, Qarasavad, Schebeke, Chatemkalyg und Emallierung.
Im 19.-am Anfang 20. Jh. haben sich im Aserbaidschan am meisten 3 Arten der Metallbearbeitungskunst  entwickelt. Das sind: Schmiede-, Kupfer- und Juwelierkunst, diese Kunstgebieten haben in der Entwicklung der künstlichen Metallschaffung des Landes eine große Rolle gespielt.



Oxunub: 68421



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