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Kupferverarbeitung

  



Aserbaidschan war seit jeher einer der Kupferzentren in der Geschichte. Die ersten Gegenstände aus Kupfer werden auf das Neolithikum datiert. Um 6.000  v. Ch. wurden verschiedene Gegenstände aus Kupfer hergestellt. Die Entwicklung des Kupferhandwerks als Kunst selbst spielte bei der Umstrukturierung größerer Städte in Kupferzentren im Mittelalter eine große Rolle. Die in den Museen von Europa und Russland ausgestellten Exponate beweisen, dass in Aserbaidschan sich das Kupferhandwerk entwickelte.
Einer Schrift von Contarini aus dem Jahr 1474 aus dem Palast des Herrschers der Akkoyunlu-Dynastie, genannt „Uzun Hasan“, wurden jeden Tag den über 400 Personen Mahlzeiten in Kupfergeschirr serviert. Anfang des 19. und 20. Jahrhunderts wurden die von den aserbaidschanischen Handwerkern hergestellten Gegenstände in Ausstellungen präsentiert und hochgeschätzt und ausgezeichnet. (Ausstellung Trans-Kaukasien aus dem Jahre 1850, 1873 Weltausstellung Wien).
Einer der auffallenden Faktoren ist die Tatsache, dass die Kupferhandwerker ihre Werke mit ihren eigenen Unterschriften versehen. Damit wird es unmöglich gemacht, dass die in den Museen auf der ganzen Welt ausgestellten Werke aserbaidschanischer Künstler nicht durch andere Personen in Anspruch genommen werden können.
Es gibt mehr als 40 Arten der Kunst des Kupferhandwerks, die in 5 Gruppen unterteilt werden: Geschirr zum Essen, zum Kochen, um Wasser aufzubewahren, Milchgefäße und Brotkästen.
Die Zentren dieser Handwerkskunst in Aserbaidschan befinden sich in Tebrisi, Gence, Nachitschevan, Şamahı, Baku, Erdebil, Lahic (İsmayıllı) usw. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurde auch die Stadt Lahic zu einem wichtigen Zentrum des Kupferhandwerks. Die Wasserkrüge, Trinkbecher, Milchgefäße, Butterfässer, Schnabelkannen, Serviertabletten, Krüge, Siebe, Schöpflöffel, Schüssel, Töpfe, Lampen und Öllampen usw. der Meister aus Lahic sind von Mittelasien bis in nach Dagestan, von Georgien bis hin in die Türkei u. a. bekannt. 



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